Unterwolle entfernen (carding) & entfilzen

 

Filz entsteht durch unsachgemäßes oder oberflächliches Bürsten, evtl. auch in Kombination mit falschen Gerätschaften.

Ein verfilztes Tier zu bearbeiten ist besonders für das Tier selber eine Tortur.
Nur regelmäßige Pflege und ausreichend häufiges Bürsten sind die einzig richtigen Methoden, den ungewollten Filz dauerhaft zu vermeiden.

 

Filz bindet Schmutz, ist wasserundurchlässig und hoch isolierend. Es kommt zu Hitzestau und die Feuchtigkeit kann nicht entweichen. Das ist der optimale Nährboden für Bakterien und Parasiten. Oft ist auch die Haut des Tieres unter dem Filz gerötet, gereizt und sogar entzündet.
Um Filz rechtzeitig vorzubeugen, kann ich mit Hilfe von qualitativ hochwertigen Unterwollbürsten die abgestorbene Unterwolle entfernen. Ebenso wird das vermehrte Haaren vermindert und der Fellwechsel wird optimal unterstützt. Das glänzende Deckhaar kommt besser zum Vorschein und die Haut des Hundes hat wieder Luft um zu atmen. Der Geruch des Hundes wird durch das Entfernen der Unterwolle deutlich vermindert.

Beispiele für Hunde mit Unterwolle:

  •     Golden Retriever
  •     Australian Shepard
  •     Bobtail
  •     Husky
  •     Border Collie
  •     Neufundländer
  •     Collie
  •     Mischlinge mit Unterwolle

Was ist so schlimm an Filz? Den kann man doch wegscheren…

Eine, nur im Notfall anzuwendende, Filzschur sollte im Sinne des Tieres eine absolute Ausnahme bleiben. Denn nach einer Filzschur kann Ihr Tier unter Umständen an Scherbrand (entspricht einem Rasierbrand beim Menschen) leiden.
   
Am Ohr besteht die Gefahr eines Blutohres. Ein Blutohr (Othämatom) ist ein Bluterguss (Hämatom) am Ohr des Hundes. Ein entstandenes Blutohr muss vom Tierarzt operativ behandelt werden.